Aufpassen im Straßenverkehr – Aktion „Hallo Auto“

 

Mit der Aktion „Hallo Auto“ wird Lernen zum Erlebnis. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe fit für die Gefahren des Straßenverkehrs gemacht, einprägsam, kinderleicht und mit jeder Menge Spaß! Die Jahrgangsstufe 5 der Aventinus Mittelschule Abensberg durfte heute in Koope­ration mit dem ADAC einen aufregenden und zugleich sehr lehrreichen Vormittag mit Herrn Baller (ADAC Lehrgangs­leiter) verbringen.

Sehr eindrucksvoll war die Vorführung durch Herrn Baller vom ADAC in Sachen Bremsweg. Je schneller ein Fahrzeug unter­wegs ist, desto länger benötigt es zum Stillstand. Dieser wird umso län­ger, je nasser die Fahrbahn ist. Auch die Schüler der Aventinus Mittelschule durften jeder einmal als Beifahrer im Auto des ADAC auf nasser Straße von 30 km/h auf 0 unerwar­tet vollbremsen. Mit der Erkenntnis: einfach anhalten geht nicht – man muss den Reaktionsweg bedenken. Also nicht ver­gessen: Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg!

Des Weiteren wurden wichtige Regeln und Sicherheitsvorkeh­rungen, wie das Smartphoneverbot am Steuer, die Sitzerhö­hung für Kinder unter 1,50 m und das korrekte Anschnallen, einprägsam demonstriert. Vielen Dank an den ADAC. Es kann Leben retten!

Eine- Welt- Forum- Abensberg informiert die 9. Klassen

Im Rahmen der Projektprüfung unter dem Thema „Fairtrade“ stellten Albert Steber und Astrid Habel (Eine –Welt- Fo­rum- Abensberg) den Schülern ihr Expertenwissen in einem Vortrag zur Verfügung.

„Stell dir vor, du sitzt mit 10 Menschen am Tisch. Drei davon essen und trinken was ihr Herz begehrt. Zwei bekom­men gerade so viel, dass sie satt werden. Drei Menschen bekommen trotz Hunger nur eine Scheibe Brot. Zwei davon nur noch die Krümel. Das kann nicht sein? Das ist nicht gerecht? Alle sitzen doch an einem Tisch?!“

Leider ist die Welt nicht gerecht. Während wir Bewohner der westlichen Länder vor gut gefüllten Supermarkt­regalen stehen, vor lauter Auswahl gar nicht mehr wissen, was wir wirklich essen wollen und Lebensmittel sogar in den Müll werfen, kämpfen Menschen in den Entwicklungslän­dern täglich ums Überle­ben.

Herr Steber vom Verein „Eine- Welt- Forum in Abensberg“ griff diese Tatsache gleich zu Beginn seines Vortrages auf, indem er den Schülern eine Todesanzeige präsentierte, die an 36000 Kinder erinnert, die täg­lich auf der Welt aufgrund von Hunger sterben.

Die Ursachen von Hunger sind vielfältig:

  • Naturkatastrophen: Wir alle sind in der Pflicht wieder umweltbe­wusster zu leben, um den Planet Erde zu erhal­ten. Dazu zählt die Klimaerwärmung nicht weiter voran zu trei­ben,auf Müll zu verzich­ten und natürli­chen Lebens­raum nicht wei­ter zu zerstören.
  • Krieg
  • Ungerechte Verteilung von Ressourcen: Um Hunger und Armut auf­zuhalten, müssen gerechte Löhne für ge­rechte Arbeit in den Ent­wicklungsländern gezahlt werden. Faire und menschenwür­dige Produktionsbedin­gungen herr­schen. Faire Preise für Roh­stoffe geboten und EU-Subventio­nen, die zu Preis­dumping füh­ren, aufgehalten und Landraub verhindert werden

 

Auf den letzten Punkt ging Herr Steber in seinem Vortrag besonders ein, denn hier sollten die Schüler Möglichkei­ten erkennen, ihr Konsumverhal­ten zu überdenken und zu hinterfragen. Anschaulich schil­derte er Fallbeispiele, die er in seiner Tätigkeit im Verein gesammelt hat und zeigte Kurzfilme zum Thema. Dabei ver­folgte er das Prinzip „sehen- urtei­len - handeln“, um den Schülern diese teils komple­xen Zusammen­hänge auf der Welt näher zu bringen.

Am Ende bleibt ein Gedanke: „Wenn viele kleine Leute, an vielen klei­nen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verän­dern.“

Besser Kennenlernen im Schullandheim

Im Januar waren die W7 sowie die M7 im wunderbar ge­legenen Schullandheim Riedenburg. Da­bei waren Herr Riedl, Frau Greinwald/Klassenleitung M7, Frau Schotten­hammer und Frau Schlögl/Klassenleitung W7.

Der Vormittag wurde bei der M7 für den Turmbauwettbe­werb genutzt, die W7 sam­melte Ideen zur Verbesserung des Klassenklimas.

Bei bestem Wanderwetter wurde am Nachmittag nach Prunn zum hoch oben auf dem Berg gele­genen Schloss gewandert. Trotz extrem erschöpfter Schülerinnen und Schüler kamen alle in den Genuss einer interessanten und kurzweiligen Burgfüh­rung. Alle Schülerinnen und Schüler schaff­ten unter Protest den - seltsamerweise - kürzeren Rückweg. Trotz dieser anstrengenden Wande­rung hatten etliche Schülerin­nen und Schüler noch Kraft genug, um sich in der Turnhalle beim Fußballspielen mit Herrn Riedl auszutoben.,

Am Abend lernten die beiden Klassen das Spiel “Wer­wölfe“ kennen, welches sofort zum Lieb­lingsspiel erklärt wurde.

Der nächste Tag stand bei beiden Klassen ganz im Zei­chen der Teambildung: Die Klassse W7 wurde in Grup­pen zusammengelost und durften einen Turm bauen. Jede Gruppe er­hielt dasselbe Baumaterial. Natürlich gab es auch eine Prämierung: die Turme, die am höchsten und stabilsten waren lagen auf den ersten Plätzen. Die M7 beschäftigte sich mit der Stärkung des Klassenzu­sammenhalt und der Klassen­gemeinschaft.

Am Nachmittag wurde schon wieder gewandert: Ziel war die Startrampe der Dra­chenflieger bei Jachenhausen. Allerdings verkürzte ein Schneesturm - zur Freude der Schülerinnen und Schüler - die Tour. Danach gab es in der Turnhalle einen Mastermind-Wettbewerb, den die W7 gewann. Mit diversen Spielen endete auch die­ser Tag.

Und am Freitag ging es schon wieder nach Hause: nach dem Aufräumen wurde noch re­flektiert. Das gute Essen des Schullandheims und die schönen Zimmer wurden besonders gelobt!

                                                                                                            

Besuch der Ausstellung des Medienkünstlers Jakub Nepras in der Ostdeutschen Galerie Regensburg

 

 

Am 17.01.2018 fuhren wir, die Klasse M8 mit unseren Lehrerinnen Fr. Paleczek und Fr. Bohnensten­gel, nach Regens­burg. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Werke des Tschechischen Künstlers Jakub Nepras in der Ost­deutschen Galerie.

In Kleingruppen analysierten wir anhand von Fragenbögen und Info-Texten verschiedene „Videoma­lereien“ und „Videoskulpturen“. Auf den ersten Blick nahm man nur ein „ wurliges farbenfrohes Ge­wir­bel“ wahr. Doch beim Nähertreten sahen wir winzige Menschen tanzen, springen, Rolltreppenfah­ren usw. Daneben wiegen sich Pflanzen im Wind, gluckert und strömt Wasser.

Was Nepras darstellen will, ist das Verhältnis zwischen Superorga­nismus und dem Einzelnen. Wir waren äußerst beeindruckt.

Im Anschluss an die Werkschau erfuhren wir von den Museumspä­dagoginnen einiges über den Le­benslauf des Künstlers: Als Zehnjäh­riger begann er in Tschechien mit dem Bau eines Baumhauses, an dem er heute noch baut und es ständig erweitert. Wir sahen hierzu etliche Fotos. Dann waren wir wieder gefordert: In Dreiergruppen gestalteten wir nach dem Vorbild Nepras Modelle von Baum­häu­sern aus einfachsten Materi­alien: Karton, Holzspieße, Stroh usw.

Es hat riesigen Spaß gemacht und wir werden noch oft an diesen Museumsbesuch denken.

Klasse M8

                                                                                                                    

Die Klasse M7 und die neugegründete SMV zeigen Herz

An Weihnachten sollte man vor allem an die denken, denen es nicht so gut geht. Deshalb haben sich die Schüler der SMV und der Klasse M7 entschieden, mit einem Kuchenverkauf an der Schule, Geld für einen hilfsbedürftigen Jungen aus Abensberg zu sammeln.

Nico Schwald ist 13 Jahre alt und kommt aus Offenstetten. Bei sei­ner Geburt hat Nico zu wenig Sau­erstoff bekommen und hat deshalb eine Mehrfachbehinderung. Er kann nicht sprechen, nicht laufen und ist auf ständige Unterstützung und Hilfe angewiesen, Mit dem Kuchenverkauf möchten die Ju­gendlichen Nico un­terstützen. Seine Familie spart für ein Spezialfahrrad, welches es ihm ermöglichen soll, zusammen mit sei­nem Papa Fahrrad zu fahren. Alleine wird er es niemals können. Bei der Aktion am 18. Dezember wurden insge­samt 563,96 Euro eingenommen. Im neuen Jahr werden die Jugendli­chen Nico das Geld persönlich überreichen. Besonderer Dank geht an alle, die einen Kuchen für die­sen guten Zweck gespen­det haben.

                                                                                                                                       

"Hier stinkt`s": Beeindruckendes Theater zu einem ernsthaften Problem

In Deutschland werden 2.000 Selbstmorde pro Jahr mit Mobbing in Verbindung gebracht - das ist jeder fünfte Sui­zid. Ein Raunen geht durch die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der Aventinus Mittelschule, als sie dies erfahren. Sie sitzen in der Schulturnhalle, soeben haben sie das Stück „Hier stinkt’s!“ erlebt, in dem zwei Schauspieler des ueTheaters Regensburg anschaulich ma­chen, was Mobbing ist - wie es beginnt, wie es sich ent­wickelt, was es zerstört. Nach dem Theater­stück sprechen die Schau­spieler Christine Wagner und Julian Kühndel mit den Zuschauern.

Das ueTheater Regensburg ist ein mobiles Schülertheater, das mit seinen Stücken zu verschiedenen Themen in den Schulen ganz Bay­erns unterwegs ist. Die Aventinus Mittelschule hatte sich aktuell das Theater zum Thema Mobbing geholt; kürzlich war es so weit, die 5. und die 6. Jahrgangsstufen erleb­ten bei „Hier stinkt’s!“, wie sich Mobbing ent­wickelt; in diesem Fall mit einer schlichten wie dum­men Behauptung, die „Tine“ gegenüber der Klasse macht. Und wer stinkt - „Das ist doch der Marco“, und der, ein guter Kerl, weiß bald nicht mehr ein noch aus. Am Ende zeigt sich, dass auch die giftige „Tine“ ihre Nöte hat, Sorgen und Druck von zuhause, die sie eben auf diese Weise los wird oder wei­tergibt.

Das Stück ist fesselnd, die Kinder sind sehr ruhig, und nach der Auf­führung fordern die beiden Schau­spieler ihre Zu­schauer zum Ge­spräch auf. Viele Arme gehen hoch, die Kinder wollen mitreden. Wen trifft Mobbing? Schauspielerin Wagner: „Es kann jeden treffen! Ein neuer Mitschüler wird gemobbt, weil er neu ist.“ Und: „Marco, unsere Opfer-Figur, ist nicht schuld. Das Opfer ist niemals schuld.“ Wer sind die aktiven Täter? „Ein ausgeglichener Mensch mobbt nicht.“ Die Täter seien „oft selbst Opfer, in einem anderen Umfeld. Wie un­sere Täterin im Stück, die von zuhause kaum etwas Positives mit­bringt. Die selbst stark unter Druck gesetzt wird, und die diesen Druck dann an Marco wei­ter gibt.“

Mitläufer und Beobachter

Neben dem Haupt-Täter gebe es viele Mitläufer und Beobachter. Die beiden Schauspieler machen den Kin­dern ganz klar: „Wer nichts sagt, ist mit schuld. Wendet euch an eure Lehrer, eure Vertrau­ens­lehrer - aber duldet das nicht!“ Kühndel berichtet von einem Fall, in dem ein Mädchen in einer reinen Mädchenklasse gemobbt worden ist. Warum? „Sie war die einzige OHNE Zahnspange.“ Da meldet sich ein Junge mit Brille - er wurde, sagt er, früher wegen seiner Brille als Brillenschlange be­zeichnet. Das hat sich gelegt, das Beispiel zeigt aber, dass der Ausschluss aus einer - auch nur ver­meintlichen - Ge­meinschaft Spuren hinterlässt.

Keine freizügigen Fotos!

Eine deutliche Warnung hatten die Schauspieler für ihr Publikum: „Cybermobbing. Passt auf, was ihr auf­nehmt und wem ihr was sen­det. Fotografiert euch nicht nackt oder zu freizügig, wenn es heißt, das sei ein Liebesbeweis, dann nehmt sofort Abstand von der Per­son, die das fordert.“ Die Schau­spieler berichten von einem zutiefst tragischen Fall, bei dem ein Mädchen wegen eines Fotos von der Schule gegangen ist. „Als sie an die neue Schule kam, war ihr Bild schon da.“ Das Mädchen sah kei­nen Ausweg mehr. Deshalb warnten Wagner und Kühndel deutlich: „Wer Filme oder Bilder mit er­niedri­genden Inhalten auch nur weiter leitet, macht sich schuldig. Auch vor dem Gesetz.“ Konrektor Werner Maier und die gesamte Schul­familie bieten sich jederzeit für vertrauliche Gespräche zu allen, auch proble­matischen Themen an.

                                                                                                                                       

Abensberger Mittelschüler experimentieren an der Uni Regensburg

Im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Seminars für die Ausbildung von Grund- und Mittel­schullehrern an der Univer­sität Regensburg im Didaktikfach „Naturwissenschaft und Technik“ fuhr die Klasse 8c der Aventinus-Mittelschule Abensberg mit der Klassenleiterin Susanne Elsner und dem Konrektor Werner Maier nach Regensburg. Der Vormittag wurde von zwei Studentinnen der Uni­versität gestaltet und von Inken Rebentrost, der Koordinatorin des Fachs, geleitet.

Viele Experimente warteten auf die 16 Schülerinnen und Schüler, welche schon gespannt den La­borraum betraten. Zuerst wurden sie in Laborkittel gesteckt und mussten Schutz­brillen aufsetzen, so dass sich so mancher wie ein Professor vorkam. Das Thema Säuren und Laugen wurde dann an sechs experimentellen Stationen erlernt. Die Schüler wissen nun, dass sowohl schwarzer Tee und Blaukrautsud als Indikator ver­wendet werden können. Damit kann man feststellen, ob ein bestimm­ter Stoff eine Säure oder eine Lauge ist, bzw. als neut­ral angesehen werden kann. Mit Blaukrautsud kann man sogar noch die Stärke einer Säure feststellen. Weiterhin wurden Sicherheitshinweise für das Arbeiten im Labor und noch einige Eigenschaf­ten von Säuren und Laugen von den Schülern erar­beitet. Nach dem Ende des Seminars waren alle begeis­tert von den Arbeitsweisen und der Ausstattung des Laborraums und betrachteten den Tag als sehr gelun­gen.

Der Konrektor der Aventinus-Mittelschule strebt nun eine Ko­operation mit der Universität Regens­burg an, so dass sowohl Schüler als auch Lehrer Angebote der Universität nutzen kön­nen.

                                                                                                                          

Weihnachtsbäckerei und Engelswerkstatt in den Wohnküchen im Altenheim

Wie schon in den letzten Jahren rückten die Schülerinnen und Schüler der Aventinus Mittel­schule Abensberg pünktlich zu Beginn der Adventszeit im Altenheim mit fertigen Teigen an, um mit den Bewohnern des Abensbergers BRG Altenheims Plätzchen auszuste­chen und zu backen.

Weihnachtsduft zieht durch die Gänge. Mit Feuereifer wird gerollt, gestochen und auf´s Blech ge­legt. Jung und Alt helfen zusammen um die Plätzchenmenge für die Bewohner her­zu­stellen. 6kg Mehl wurde in der letzten Woche im Altenheim zu schmackhaften Plätz­chen verarbeitet. Beim Proben­aschen sind die Bewoh­ner sich einig dass die Plätzchen zwar schmecken, sie aber noch in den Dosen la­gern müssen damit sie richtig mürbe werden. Da­nach werden sie weich und schme­cken erst noch­mal so gut.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen im Fach Soziales aus der Aventinus Mit­tel­schule Abensberg ermöglich­ten diese Ak­tion zum wiederholten Mal. Die Jugendlichen stellten die Plätzchenteige im Unterricht in der Schule her und brachten sie mit ins Alten­heim. Mit der Be­treuungsleiterin Frau Christine Piehler arbeitet die Fachlehrerinn für Sozia­les Frau Kneitinger schon seit einigen Jahren zusammen um dieses Projekt durchzuführen. Jedes Jahr erfreut es die Beteilig­ten zu sehen wie gut die Bewohner des Heimes und die Ju­gendlichen zusammen arbeiten, ins Ge­spräch kommen und Spaß haben.

Die Pflegekräfte erfreut es nicht nur dass sie den Bewohnern zur Weihnachtszeit selbstgeba­ckene Plätzchen anbieten kön­nen, viel wichtiger ist es bei dieser Aktion dass den Bewohnern Abwechs­lung geboten wird und ihnen die Möglichkeit gegeben wird selbst aktiv zu werden. Da noch Zeit blieb sa­ßen die Flei­ßigen noch zusammen und bastelten Engel zur Weihnachstdeko für alle Bewoh­ner.

                                                                                                                         

Nele Müller vertritt die Aventinus-Mittelschule Abensberg beim Kreisent-scheid des Vorlesewettbewerbs

Sechs Teilnehmer, je zwei aus den Klassen 6a, 6b und 6c, nah­men beim Schulentscheid des Vorle­sewettbewerbs bei der Aventinus-Mittelschule Abensberg teil. Die Teilnehmer waren Emir Ertürk und Brian-Jeremy Isman aus der Klasse 6a, Anda Misini und Edona Zeqiraj aus der Klasse 6b und Nele Müller und Sebastian Dirscherl aus der Klasse 6c.

Die Schülerinnen und Schüler mussten beim Schulentscheid ein eigenes Buch vorstellen und eine bezeichnende Textstelle daraus vortragen. Anschließend lasen die Jugendlichen noch eine Textpas­sage aus einem ihnen fremden Buch vor. Dabei wurde von der Jury, bestehend aus den drei Klas­senleitern Herrn Schneeberger, Herrn Shaukat und Frau Huber, dem Kon­rektor der Mittelschule Werner Maier, der ehemaligen Lehre­rin Frau Wittich, der dritten Bürgermeisterin Gertraud Schretzlmeier und Vertretern der einheimischen Banken Frau Müller und Herrn Karl, besonderer Wert auf die Lesetechnik, Textgestaltung und Textver­ständnis geachtet.

Alle Teilnehmer gaben sich große Mühe und es war ein sehr spannender Wettbewerb. Am Ende setzte sich Nele Müller aus der Klasse 6c durch. Auf dem 2. Platz landete Sebastian Dirscherl aus der Klasse 6c vor Emir Ertürk aus der Klasse 6a.

Bei der Siegerehrung gratulierten Konrektor Werner Maier und Bürgermeisterin Schretzlmeier. Da­bei überreichten sie Jugendbücher, damit die Jugendlichen auch weiterhin Stoff zum Lesen haben.

Nele Müller wird die Aventinus-Mittelschule demnächst auf Kreisebene vertreten.

Juroren mit Klassenleitern und Teilnehmern.
Unsere Schulsiegerin: Nele Müller

                                                                                                                                               

Spendenaktion am Elternsprechabend

„Tibbe“, das vierte „Pfötchen“ von Konrektor Werner Maier
Konrektor Werner Maier bei der Spendenaktion

 

Einen besonderen Empfang bekamen die Eltern der Aventinus-Mittelschule und der Staatli­chen Wirt­schaftsschule in Abens­berg geboten. Einige Schülerinnen und Schüler der Wirt­schaftsschule, sowie die neu gegründete Schülermitveranwor­tung (SMV)der Aventinus-Mit­telschule bereiteten Kaffee und Kuchen für die Eltern. Die Erlöse der Wirtschaftsschule ge­hen an eine soziale Einrich­tung, die Einnahmen der SMV werden in Projekte der Schule ge­steckt und sollen allen Schülern zu Gute kommen.

Eine besondere Spendenaktion startete der Konrektor der Mittelschule Werner Maier. Er hatte verschie­dene Kerzen­ständer aus Holz im Angebot und gab diese gegen eine freiwil­lige Spende in beliebiger Höhe ab. Den Erlös aus der Aktion, immerhin 160 Euro, wird Werner Maier an die Tier­schutzorga­nisation „Team Pfötchen“ aus Straubing spenden. Dies ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Tieren in Not zu helfen. Im Auslandstierschutz werden vor allen Dingen Kastrationen gefördert um die wilde Fortpflan­zung der Tiere in Grenzen zu halten. Außer­dem fallen immer wieder Kosten für Impfungen, weitere ärztliche Behandlungen und Futter an. Der Verein vermittelt aber auch Tiere aus dem Ausland, die hier ein festes Zuhause bekommen sollen. Warum es gerade an diese Or­ganisation geht erklärt Maier, selbst Tierschützer und Tierfreund so: „Meine Frau und ich haben unseren vierten Hund über diese Organi­sation bekommen. Wir haben ein Video von einem kleinen Mischlingshund gesehen, der durch eine Virus­infektion vollkommen entkräf­tet auf einem Behandlungstisch lag. Er konnte weder laufen noch wollte er fressen. Da hat es uns das Herz zerrissen. Tibbe, so heißt der Hund, wurde von den örtlichen Ärzten, unter an­derem durch Spenden von Team Pfötchen, über Wochen hin­weg umsorgt und wieder herge­stellt. Zuerst nahmen wir den Hund zur Pflege und schließlich ist er auch komplett bei uns gelandet. Der Hund hat sich gut in unser Rudel eingelebt und läuft und springt mittlerweile umher, auch wenn er le­benslang die Folgen des Virus tragen wird. Der Verein hat uns durch diese Vermittlung so viel ge­schenkt, dass ich durch diese Aktion jetzt dem Verein etwas zu­rückgeben möchte.“ Konrek­tor Maier wird den Betrag von sich aus noch aufstocken, so dass damit vielen Tieren geholfen werden kann.

Wenn Sie Informationen zu „Team Pfötchen“ benötigen, dann können Sie sich im Internet unter www.team-pfoetchen.de informieren. Außerdem hat der Verein eine eigene Seite in Facebook, die ständig aktualisiert wird.

Besuch der Kunstausstellung "Eis am Stiel"

Eine Concorde, diverser Insekten, Vögel- und Fischarten, die Heilige Familie und sogar den Glücks­drachen Fuchur aus dem Film „Die unendliche Geschichte“ entdeckten die Schülerinnen und Schüler der Aventinus-Mittelschule in den eisigen Naturfo­tografien von Ferdinand Lanz im Kultur- und Bil­dungszentrum Aventi­num in Abensberg.

Der Fotograf Ferdinand Lanz empfing die Schülerinnen und Schüler der Klasse M9 mit ihren beglei­tenden Lehrkräften Susanne Elsner und Christina Serdjukow-Heinrich, sowie Kon­rektor Werner Maier höchstper­sönlich und begrüßte sie ge­meinsam mit dem Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl. Die über zehnjährige Entstehung der Fotografien, die Hinter­gründe und auch die Technik weckten gleich zu Beginn Neugier bei den Jugendlichen. Beim Wandern im Bayerischen Wald, oder auch im Stau am Tegernsee, spürte der Künstler die fas­zinierenden Fotomotive aus gefrorenem Wasser auf. Diese zu finden, im entscheidenden Winkel und mit den entsprechen­den Lichtverhältnissen mit der Kamera einzufangen, ist die Kunst, die sich hinter den Werken verbirgt. Gebannt lauschten die Ju­gendlichen den einführenden Worten des Künstlers. Bereits beim ersten Foto war von einer an­fänglichen Zurück­haltung nur noch wenig zu spüren. Aus den Schülern sprudel­ten die Entdeckungen in den Fotografien förmlich heraus. Ohne der gewohnten Hilfe einer Internet-Suchmaschine be­merkten sie unzählige Motive in Kunstwerken, die die Natur erschaffen und Herr Lanz im richtigen Augenblick ein­gefangen und festgehalten hat. „Jeder sieht etwas Anderes, aber dabei gibt es nichts Fal­sches“, so der pensionierte Lehrer. Insgesamt konnten sie 35 Aufnahmen, die in der Gale­ria di Lonigo im Aventinum bis einschließlich 20. Oktober ausgestellt wurden, bestaunen. Fort­während verglichen und besprachen die Schüler, was sie in den Bildern sehen konnten. Die Werke lu­den förmlich zu einem Austausch über die Schönheit der Natur ein. Am Schluss die­ses kurzweiligen Besuchs und nach ei­nem tosenden Applaus für den Künstler, bleib letztlich nur der Wunsch der Jugendlichen, im Kunstunter­richt demnächst auch zu fotografieren.

                                                                                                                                                    

Theateraufführung an der Aventinus Mittelschule

AIDS geht´s los

„Aids geht`s los“ so hieß das Theater­stück, das die Schau­spie­ler der Theater­gruppe Thevo aus Nürnberg, am 8. Dez. 2016, an der Mittelschule aufführten.

Jugendliche und ihre Erfah­rungen mit dem Thema Sexualität und ihr Wissen über Aids waren der Inhalt. Das Thea­terstück hatte keinen festen Verlauf und kein be­stimmtes Ende. Die Schüler der Klassen 8 – 10 durften jeder­zeit ein­greifen. Sie konnten z.B. die Handlung stop­pen, Figuren verändern oder Sze­nen hinzufügen. Umrahmt wurde die Aufführung von einer „fetzigen“ Musik.

Großzügig hat das Gesund­heits­amt Kelheim diese Veranstal­tung bezu­schusst. Eine Woche später kamen nochmals zwei Vertreterinnen vom So­zialdienst an die Schule, um mit den Ju­gendlichen über ihre Eindrü­cke zu spre­chen, offene Fragen zu klären und nochmal das Thema AIDS aufzugreifen.

Wirtschaftsschüler und Klasse M7 bei den Tagen der Orientierung in Windberg

Partnerübungen zur Schulung sozialer Fähigkeiten
Gruppenbild

Die WS8 und M7 auf der Suche nach Besinnung, Orientie­rung und Ge­mein­schaftsstär­kung.

Windberg. Auch im frostigen Winter 2017 zog es die diesjähri­gen Achtkläss­ler der Abensberger Wirt­schaftsschule und die Siebtklässler (M7) der Aven­tinus-Mittelschule wieder ins Wind­ber­ger Kloster. Bei den Tagen der Orien­tierung vom 11. bis 13. Januar suchten un­sere Schülerinnen und Schüler nach geisti­ger Stärkung für den oft anstren­genden Schulall­tag und mach­ten sich gemeinsam auf, Orientierung und Ver­ständnis für das eigene Leben und die persönliche Zukunft zu erhalten.

Unter der Leitung von Herrn Tuscher und der Gemeinderefe­rentin Fr. Habel setzten sich die Schüler dabei in ver­schiede­nen Gruppenstunden mit Prob­lemfeldern wie „Drogen und Sucht“ (wo­runter auch das mo­derne Suchtmit­tel „Smartphone“ fällt), aber auch mit ange­nehmeren Themen wie „Freund­schaft und Liebe“ und den eigenen (be­rufli­chen) Zukunfts­erwartun­gen ausei­nan­der und versuchten eine Antwort darauf zu fin­den, wie ihr Leben in Ge­genwart und Zukunft gelingen kann und soll. Neben derart intensiver mentaler An­stren­gung in der Jugendbildungs­stätte der Prämonstratenserabtei Windberg boten die Tage aber auch Zeit für per­sönliche Gespräche so­wie Ent­spannung bei einer kleinen Winterwan­derung zur Wall­fahrtska­pelle Heilig Kreuz oder dem viel­fältigen Freizeitange­bot im Kloster selbst. Geis­tig gestärkt wurde es dann nach einem angenehmen Aufenthalt in Windberg am Freitag wieder Zeit, in den nun viel­leicht doch etwas neu und an­ders wahr­ge­nommenen Alltag zu­rück­zukehren. Wir danken der Jugendbil­dungsstätte für lehr­reiche und wohl­tuende Tage und der Gesundheitsab­teilung des Landkrei­ses Kelheim in Per­son von Herrn Dr. Werner für die groß­zügige Bezuschus­sung dieser Veranstal­tung!

Viele Künstler an unserer Schule

Im Rahmen des Projekts [r]auszeit werden im Jahr 2017 im Landkreis Kelheim neue Radweg-Rundtouren ausge­schildert. Der Tourismus­verband  hat dazu die Schüler des Land­kreises aufgefordert an einem Logo-Wettbewerb teilzu­nehmen. Die besten sechs Vorschläge werden in die Neubeschil­derung aufgenom­men. Dazu gibt es für jeden ersten Platz jeweils einen Gut­schein von 250,-€ für eines von mehreren Fahrrad­geschäften.

Viele Klassen der Aventinus-Mittelschule  haben im Kunst­unterricht tolle Werke erstellt.

 Von den sechs ersten Plätzen gingen drei Preise an unsere Schule:

Andreas Schweiger M9B
Celina Wittmann M9B
Marie Finsterbusch M7
Am 9. Dez. 2016 fand die Preisübergabe mit Landrat Martin Neumeyer statt